Llançà
Der kleine Küstenort Llançà befindet sich in einer Entfernung von15 Kilometer zur französischen Grenze und ist in zwei Ortsteile geteilt: Die Altstadt und der Hafen von Llançà. Die Altstadt, die den Plaça Gran umschließt, bildet das historische Zentrum. Der Hafen ist erst im letzten Jahrhundert entstanden. Hafen und Dorf haben gemeinsam ca. 4000 Einwohner.
Während der Ferienzeit erhöht sich diese Zahl beträchtlich, insbesondere im August. Trotzdem ist Llançà immer noch ein relativ stiller und ruhiger Ort geblieben.
Innerhalb des Gemeindegebiets von Llançà gibt es eine Vielzahl von Stränden für alle Geschmäcker: Den eher familiären Strand mit Sand oder Kies, die entlegenen Buchten und die großen Strände, die jedermann zu Fuß erreichen kann.
Llançà wurde erstmals im 10 Jahrhundert erwähnt als "Mansion Lancio". Bis zum spanischen Bürgerkrieg wohnten die Fischer in der Altstadt und nutzten den Hafen nur für Ihre Arbeit.

Historische Daten zu Llançà:
974: Erste urkundliche Erwähnung
17. Jhd.: Häufige Piratenüberfälle
1691: Bau der Hafenkapelle, die der Mutter Gottes geweiht ist.
1726: Letzter Piratenangriff
1759: Festlegung der Pyrenäengrenze (Spanien-Frankreich)
18. Jhd.: Erhöhte landwirtschaftliche Produktivität. Export von Wein und Olivenöl. Bau erster Gebäude im Hafenviertel.
19. Jhd.: Die Phylloxera (Reblaus) vernichtet die Weinernte und damit den Hauptwirtschaftszweig des Landkreises. Ende des 19. Jhd. hatte der Ort etwa 200 Einwohner.
1870: Pflanzung des Freiheitsbaumes in der Mitte des Plaça Gran.
1887: Die Eisenbahn erreicht Llançà
1909 - 1913: Bau der Landstraßen nach Colera und Vilajuiga
El Port de la Selva
Von allen Ortschaften am Cap de Creus verdient El Port de la Selva wohl am ehesten die Bezeichnung "Kleiner Fischerort". Die weißen Häuser, die dicht aneinander gebaut sind, scheinen Schutz zu suchen vor dem Tramuntana, dem in der Region vorherrschenden Nordwind. 
Viele der Einwohner verdienen sich ihren Lebensunterhalt mit dem Turismus aber die Fischerei ist immer noch der wichtigste lokale Wirtschaftsfaktor und der Fischereihafen ist der wichtigste der Provinz.
Die Bucht von El Port de la Selva ist ein Naturhafen im Windschatten der Berge, die die Buch umschließen. Der Strand ist ziemlich groß, bietet selbst in der Hochsaison genug Platz und ist besonders bei den Windsurfern beliebt. Ein weiterer Strand befindet sich in der Bucht Tamariu, relativ nahe am Ortskern. Er ist mit dem Auto zu erreichen. Andere, kleinere Buchten der Halbinsel des Cap de Creus sind ebenfalls einen Besuch wert, auch wenn sie einen Fußmarsch erfordern.
Nach der Touristeninvasion in den 60er Jahren hat sich hier vor allem der einheimische Tourismus etabliert. Insbesondere bei den Bewohnern der großen Städte wie Barcelona ist dieser malerische Ort sehr beliebt.

Historische Daten zu El Port de La Selva:
1725:, Bau der ersten Kirche. In dieser Zeit gehörte El Port de la Selva noch zur Gemeinde Selva del Mar. Am Strand befanden sich nur einige Gebäude, in denen die Fischer ihre Netze und Geräte lagerten.
1787:, El Port de la Selva wird durch Dekret von König Karl III. von Selva del Mar unabhängig.
19. Jhd.:Der Ort erreicht seinen wirtschaftlichen Höhepunkt mit der Öl- und Weinproduktion. Die Einwohnerzahl steigt. Ende des Jahrhunderts zerstört die Phylloxera (Reblaus) die meisten Weinreben. Die Einwohnerzahl sinkt und die Leute ziehen zur Arbeit in andere Gebiete.
20. Jhd.:Nach dem Bürgerkrieg sind 70 % der Bauten von El Port de la Selva zerstört
20.Jhd, 60er Jahre: Neuer wirtschaftlicher Aufschwung durch den Tourismus. Anstieg der Einwohnerzahl auf 800. Bau neuer Häuser und Apartments unter Beibehaltung der historischen Altstadt.
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